Die fünf UTM-Parameter
UTM-Parameter sind Query-String-Felder, die nach einem Fragezeichen an einen Link angehängt werden. Analyse-Tools wie Google Analytics lesen sie, um Besuche nach Quelle und Kampagne zu gruppieren. Der Name stammt von Urchin Tracking Module, nach der Analysesoftware Urchin, die Google 2005 übernahm.
- utm_source: woher der Verkehr kommt, etwa Plakat oder Flyer
- utm_medium: der Kanal, etwa print oder qr
- utm_campaign: der Kampagnenname, etwa spring-sale
- utm_term: ein optionales Schlüsselwort, vor allem bei bezahlter Suche verwendet
- utm_content: eine optionale Variante, etwa window-sign oder table-card
UTM-Parameter mit QR-Codes nutzen
Fügt man dem Link in einem QR-Code UTM-Parameter hinzu, kann die Web-Analyse einer Website QR-Besuche vom übrigen Verkehr trennen. Ein Café könnte auf seinen Tischen https://example.com/menu?utm_source=table-card&utm_medium=qr&utm_campaign=fall-menu und auf seinem Schaufensterschild ein anderes utm_source verwenden. Das funktioniert mit statischen Codes, weil das Tracking auf der Website statt an einer Weiterleitung stattfindet.
Parameter machen den Link länger, wodurch ein statischer Code dichter wird. Die getaggte URL hinter einem Kurzlink oder einem dynamischen Code zu verstecken, hält den gedruckten Code schlicht.
Gute Gewohnheiten
Einheitliche Benennung macht Berichte lesbar, entscheide dich daher vor dem Druck für Kleinbuchstaben und ein festes Vokabular. Schreibe niemals personenbezogene Daten wie Namen oder E-Mail-Adressen in UTM-Werte, da sie in Analyseberichten und Serverprotokollen landen.