Was die Kapazität bestimmt
Drei Dinge entscheiden, wie viel hineinpasst: die Version, die Fehlerkorrekturstufe und der Kodierungsmodus. Eine größere Version hat mehr Module, eine niedrigere Fehlerkorrekturstufe lässt mehr davon für Daten übrig, und ein kompakter Modus wie der numerische packt mehr Zeichen in jedes Bit.
Die veröffentlichten Werte sind Höchstwerte für Inhalte, die durchgehend einen einzigen Modus nutzen. Echte Inhalte, etwa eine URL mit gemischter Groß- und Kleinschreibung und Sonderzeichen, fallen meist in den Byte-Modus und fassen weniger Zeichen.
Kapazität an den Extremen
Die folgende Übersicht zeigt die kleinsten und größten QR-Codes. Jede andere Version und Stufe liegt zwischen diesen Werten.
- Version 1-L: 41 Ziffern, 25 alphanumerische Zeichen, 17 Bytes, 10 Kanji
- Version 1-H: 17 Ziffern, 10 alphanumerische Zeichen, 7 Bytes, 4 Kanji
- Version 40-L: 7.089 Ziffern, 4.296 alphanumerische Zeichen, 2.953 Bytes, 1.817 Kanji
- Version 40-H: 3.057 Ziffern, 1.852 alphanumerische Zeichen, 1.273 Bytes, 784 Kanji
Kapazität in der Praxis
Dass viel hineinpasst, heißt nicht, dass man es ausreizen sollte. Ein Code nahe am Maximum hat winzige Module, die einen großen Druck, eine ruhige Hand und eine gute Kamera brauchen, und er scheitert bei schlechtem Licht häufiger.
Bei Links hält eine kurze URL den Code klein und robust. Bei Inhalten wie einer vCard oder WLAN-Daten hat das Weglassen optionaler Felder denselben Effekt. Die Byte-Angaben beziehen sich auf kodierte Bytes; Zeichen außerhalb des einfachen lateinischen Alphabets, die in UTF-8 mehrere Bytes belegen, verringern daher die Zahl der Zeichen, die hineinpassen.