Was ein Modul ist
Ein Modul ist das kleinste Quadrat im Raster eines QR-Codes, und jedes ist entweder dunkel oder hell. Ein dunkles Modul steht meist für eine binäre 1, ein helles für eine 0. Die Maskierung kehrt jedoch vor dem Druck viele davon um, sodass man die Daten nicht mit bloßem Auge ablesen kann.
Die Module sind in einem quadratischen Raster angeordnet, dessen Seitenlänge von der Version abhängt. Version 1 ist 21 Module breit, jede höhere Version fügt 4 Module pro Seite hinzu, bis zu 177 Modulen bei Version 40.
Warum Module die Maßeinheit sind
Die Norm beschreibt fast alles in Modulen statt in Millimetern, weil ein QR-Code in jeder Größe gedruckt werden kann. Die Ruhezone ist 4 Module breit, ein Suchmuster misst 7 mal 7 Module, ein Ausrichtungsmuster 5 mal 5 Module.
Bei der Druckplanung kommt es für den Scanner auf die physische Breite eines Moduls an. Eine Kamera muss jedes Modul als eigenes Quadrat auflösen können. Ein Code mit vielen kleinen Modulen muss daher größer gedruckt oder aus geringerer Entfernung gescannt werden als einer mit weniger, größeren Modulen.
- Version 1: 21 × 21 Module
- Version 10: 57 × 57 Module
- Version 40: 177 × 177 Module
- Micro QR M1: 11 × 11 Module
Modulform und Gestaltung
Die Norm zeichnet Module als Quadrate, doch Lesegeräte tasten die Mitte jeder Zelle ab. Abgerundete Quadrate, Punkte und andere Formen lassen sich deshalb oft trotzdem scannen. Je sicherer das Design, desto mehr von der Mitte jedes Moduls bleibt einfarbig und desto höher ist der Kontrast zwischen Dunkel und Hell.
Gestaltung funktioniert am besten bei den Datenmodulen und ist bei den Suchmustern riskanter, auf die sich Scanner zum Auffinden des Codes verlassen. Nur ein Test des gestalteten Codes auf mehreren Smartphones bietet verlässliche Sicherheit.