Wie das Suchmuster aussieht
Jedes Suchmuster besteht aus einem dunklen quadratischen Ring von 7 × 7 Modulen, einem hellen Ring von 5 × 5 darin und einem massiven dunklen Quadrat von 3 × 3 in der Mitte. Ein QR-Code hat drei davon: oben links, oben rechts und unten links.
Tastet man das Muster entlang einer beliebigen Linie durch seine Mitte ab, ergeben sich Abschnitte dunkel, hell, dunkel, hell, dunkel im Verhältnis 1:1:3:1:1. Dieses Verhältnis bleibt bei jeder Drehung und Entfernung gleich, weshalb ein Lesegerät es in einem Kamerabild schnell erkennt.
- Größe: 7 × 7 Module
- Verhältnis entlang der Mittellinie: 1:1:3:1:1 (dunkel:hell:dunkel:hell:dunkel)
- An drei Ecken platziert, nie unten rechts
- An den Innenseiten von einem 1 Modul breiten hellen Trenner umgeben
Wie Scanner es nutzen
Hat ein Lesegerät alle drei Suchmuster gefunden, weiß es, wo der Code liegt, wie groß er ist und wo oben ist. Die fehlende vierte Ecke verrät die Ausrichtung, weshalb sich ein QR-Code auch auf dem Kopf oder seitlich scannen lässt.
Der Abstand zwischen den Suchmustern liefert außerdem eine erste Schätzung von Modulgröße und Version, die das Lesegerät anschließend mit den Takt- und Ausrichtungsmustern verfeinert.
Die Eckquadrate gestalten
Designer runden die Suchmuster oft ab oder geben ihnen eine andere Farbe. Das funktioniert meist, solange die Struktur aus ineinanderliegenden Ringen und der starke Kontrast erhalten bleiben. Es ist aber der riskanteste Teil eines Codes, um ihn zu verändern. Trenner und Ruhezone um jedes Suchmuster müssen frei bleiben.