Wie beides funktioniert
NFC, kurz für Near Field Communication (Nahfeldkommunikation), nutzt einen kleinen Funkchip mit Antenne, den ein Smartphone liest, wenn man es sehr nah heranhält, typischerweise auf wenige Zentimeter. Der Tag braucht keine Batterie; das Feld des Smartphones versorgt ihn. Ein QR-Code ist Tinte oder Pixel, die die Kamera aus einer Entfernung liest, die von der Druckgröße abhängt.
Beide können einen Weblink, Kontaktdaten oder andere kleine Nutzlasten tragen. NFC-Tags speichern Daten üblicherweise im NDEF-Format, ein QR-Code speichert sie im Muster selbst.
Die Wahl zwischen beiden
QR-Codes punkten bei Kosten und Reichweite: Man kann sie auf alles drucken, auf Bildschirmen anzeigen und bei ausreichender Größe quer durch den Raum lesen. NFC punktet mit Komfort auf kurze Distanz und im Dunkeln, und es lässt sich unter einem Etikett oder im Produkt verstecken. Viele Unternehmen nutzen beides auf derselben Karte, demselben Aufsteller oder Schild.
- Reichweite: NFC wenige Zentimeter; QR von wenigen Zentimetern bis zu vielen Metern, je nach Größe
- Kosten: NFC braucht einen Chip pro Artikel; ein QR-Code kostet nur den Druck
- Lesen: NFC braucht ein Smartphone mit eingeschaltetem NFC; QR braucht eine Kamera und Sichtkontakt
- Sichtbarkeit: Ein QR-Code zeigt, dass es etwas zu scannen gibt; NFC braucht oft einen aufgedruckten Hinweis
- Bildschirme: QR-Codes funktionieren auf Displays; NFC nicht