Wie man einen Data Matrix erkennt
Ein Data Matrix ist an seinem Suchmuster erkennbar: Zwei benachbarte Kanten bilden ein durchgehendes dunkles „L“, und die beiden gegenüberliegenden Kanten wechseln wie ein Lineal zwischen dunklen und hellen Modulen. Das L zeigt dem Scanner, wo das Symbol liegt und wie es gedreht ist; die wechselnden Kanten liefern die Modulzahl.
Größere Symbole sind in mehrere Datenbereiche aufgeteilt, die durch interne Ausrichtungslinien getrennt sind. Die Ruhezone ist mindestens ein Modul breit, was ein Grund dafür ist, dass Data Matrix auf sehr kleine Flächen passt.
ECC 200 und Kapazität
Moderne Data-Matrix-Codes nutzen die Version ECC 200, die eine Reed-Solomon-Fehlerkorrektur anwendet. Ältere Varianten von ECC 000 bis ECC 140 nutzten ein anderes Verfahren und gelten für neue Anwendungen als veraltet. Bei ECC 200 ist das Maß der Fehlerkorrektur durch die Symbolgröße festgelegt und nicht getrennt wählbar.
- Quadratische Größen: von 10×10 bis 144×144 Module
- Rechteckige Größen: kleine Größen wie 8×18 bis 16×48 Module
- Größtes Symbol: bis zu 3.116 Ziffern, 2.335 alphanumerische Zeichen oder 1.556 Bytes
- Ruhezone: mindestens 1 Modul
Wo Data Matrix eingesetzt wird
Data Matrix ist die übliche Wahl zum Markieren kleiner Gegenstände. Er kommt auf elektronischen Bauteilen und Platinen vor, auf Metallteilen per Lasergravur oder Nadelprägen sowie auf Arzneimittelpackungen und Medizinprodukten. Seine GS1-Form, GS1 DataMatrix, ist im Gesundheitswesen weit verbreitet.
Viele Scan-Apps und Barcode-SDKs lesen Data Matrix, während sich eingebaute Kamera-Apps auf QR-Codes konzentrieren. Ein Data Matrix eignet sich daher besser für Lieferketten als für Verbrauchermarketing.