Wie ein Ticketcode geprüft wird
Ein Ticketcode enthält meist eine eindeutige Ticket-ID statt der Veranstaltungsdetails. Am Einlass schlägt der Scanner die ID im Ticketsystem nach, bestätigt, dass sie für diese Veranstaltung gültig ist, und markiert sie als benutzt, sodass eine Kopie nicht ein zweites Mal hineinkommt.
Manche Systeme signieren die Ticketdaten kryptografisch, sodass ein Scanner die Echtheit eines Tickets auch ohne Netzverbindung bestätigen kann. Eine doppelte Nutzung fällt dann auf, wenn die Scanner ihre Datensätze abgleichen.
- Eindeutige ID pro Ticket, nie wiederverwendet
- Prüfung gegen den Ticketserver oder Verifizierung per Signatur offline
- Beim ersten Einlass als benutzt markiert
- Gedruckte Tickets und Smartphone-Displays funktionieren beide
Screenshots und rotierende Codes
Ein statischer Ticketcode lässt sich als Screenshot festhalten und teilen, und wer zuerst ankommt, kommt hinein. Um das zu erschweren, zeigen manche Ticketplattformen einen Code, der sich alle paar Sekunden ändert oder an das Smartphone des Ticketinhabers gebunden ist, sodass ein Screenshot nicht mehr funktioniert.
Diese rotierenden Codes stecken in der Ticket-App oder einem Wallet-Pass auf dem Smartphone, und die Einzelheiten unterscheiden sich je nach Anbieter. Gedruckte Tickets können nicht rotieren, sie verlassen sich daher auf die Einmalprüfung am Einlass.
Wallet-Pässe
Apple Wallet und Google Wallet unterstützen beide Veranstaltungstickets mit einem Barcode auf dem Pass. Unterstützte Formate sind QR, Aztec, PDF417 und Code 128, und der Pass kann außerdem Sitzplatz, Uhrzeit und Veranstaltungsort zeigen.
Ein Wallet-Pass lässt sich nach der Ausstellung aktualisieren, etwa wenn sich die Veranstaltungszeit ändert, was ein gedruckter Code nicht kann.